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Podiumsplatz für Steffi Halm beim Finale in Jarama

Mit dem 8. Saisonlauf endete die diesjährige FIA European Truck Racing Championship vor vollen Tribünen auf dem Circuito del Jarama nördlich der spanischen Hauptstadt Madrid. Die Rennstrecke liegt in rund 700 Meter Höhe, nach kühlen Nächten kletterten die Temperaturen bei meist wolkenlosem Himmel tagsüber auf hochsommerliche 25 bis 30 Grad.

Auch bei der Iveco-Pilotin Steffi Halm herrschte am Sonntagabend eitel Sonnenschein, wobei es am Vorabend eher etwas trübe ausgesehen hatte.

Am Samstagmorgen holte sie sich in der SuperPole der Top-Ten den 4. Startplatz für das anschließende Rennen. Hier behauptete Steffi diesen Platz auch vom Start an, heftig bedrängt vom Tschechen Adam Lacko (Freightliner) und dem ungarischen Mercedes-Piloten Norbert Kiss. An der Spitze lagen Steffis Marken- und „Die Bullen von Iveco Magirus“-Teamkollege Jochen Hahn, dessen neuerlicher Titelgewinn ja schon in Le Mans besiegelt worden war – vor allem aber auch die beiden MAN-Piloten Antonio Albacete (ESP) und Sascha Lenz. Mit denen lieferten Lacko und Kiss jeweils einen Zweikampf um den zweiten und fünften Platz in der Gesamtwertung, während Steffis vierter Rang ungefährdet feststand. Um in der Meisterschaft nicht weiter den Anschluss zu verlieren, setzten die zwei Piloten die Ammerbucherin heftig unter Druck. Doch für Steffi war es schon eine Frage der Ehre, nicht einfach kampflos Platz zu machen, sie verteidigte ihre Position bis ins Ziel.

Das zweite Rennen wurde bereits abgebrochen, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Das Feld hatte noch nicht einmal die Ziellinie passiert, da war schon ein Truck im Reifenstapel gelandet. Nach dem Neustart kämpfte sich Steffi dann bis auf den 3. Podiumsplatz vor. Wenige Runden vor Schluss, rutschte sie dann auf einer Lache aus Öl und Wasser ins Kiesbett, kam zwar wieder auf die Piste zurück, fand sich aber fast am Ende des Feldes wieder. Sie wurde schließlich noch Zwölfte.

In der Sonntags-SuperPole fuhr Steffi auf 6. Startplatz, und in einem gerade für die Iveco-Pilotin ausgesprochen ereignisarmen Rennen wurde sie am Ende auch als Sechste abgewunken.

Das letzte Rennen der Saison sollte dann endlich den ersehnten Podiumsplatz bringen. Zweimal hatte sie das Ziel auf den undankbaren 4. Platz passiert. Einmal hatte sie klar auf Podiumskurs liegend ihre Hoffnungen ohne eigenes Verschulden im Kies begraben müssen.

Nun hatte Norbert Kiss sich schon kurz nach dem Start an die Spitze gesetzt, Steffi blieb dem Ungarn erst einmal dicht auf den Fersen. Sie selbst hatte aber mit ihrem Teamkollegen Jochen Hahn und Antonio Albacete zwei Hochkaräter im Nacken sitzen, die selbst wiederum Druck machten. Kurz vor Schluss lies die Iveco-Pilotin dann doch einmal die Tür zu weit offen, Jochen Hahn zog problemlos vorbei. Doch den Spanier konnte Steffi bis zur Zieldurchfahrt weiterhin in Schach halten und so endlich doch noch einen Podiumsplatz erringen.

„Die Bullen von Iveco Magirus“ hatten den Teamtitel ja schon vorzeitig errungen, dennoch fuhren sie auch in Jarama in jedem Rennen aufs Podium – zweimal auf den ersten sowie je einmal auf den zweiten und dritten Platz.

In der Gesamtwertung des FIA-Fahrerchampionats wurde Steffi in einer tollen Saison Vierte.

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