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Steffi Halm am Slovakiaring dreimal auf dem Podium

Auf dem etwa 40 Kilometer östlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava gelegenen Slovakiaring fand am Wochenende vor insgesamt 19.000 Zuschauern der 3. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship statt. Mit knapp 6 Kilometern ist er nicht nur der längste Kurs der Saison, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h für die Truckracer auch der schnellste – und er erweist sich nicht zuletzt auch deshalb zusammen mit dem Streckenbelag als extrem Reifen fressend. Wenn es dann auch noch besonders heiß ist, können die Reifen in der Schlussphase eines Rennens schon mal zum Problem werden.

Und es war heiß, rund 35 Grad am Samstag und auch am Sonntag stieg das Thermometer noch auf über 30 Grad. Am Samstag erreichte die Streckentemperatur zum zweiten Rennen knapp 54 Grad.Die Iveco-Pilotin Steffi Halm kam damit aber offensichtlich bestens klar. Schon am Samstagmorgen fuhr sie in der SuperPole der Top-Ten gleich auf Startplatz drei.

Im anschließenden Rennen legte sie dann einen hervorragenden Start auf die Piste und ordnete sich hinter Polesetter Jochen Hahn direkt auf der 2. Position ein. Aber nach nicht einmal einer halben Runde gab es einen Rennabbruch, ein RaceTruck war an einer sehr gefährlichen Stelle im Kiesbett stecken geblieben. Würde der Neustart genauso gut klappen – er klappte sogar noch besser. Diesmal gewann Steffi das Startduell gegen ihren „Die Bullen von Iveco Magirus“-Teampartner. Doch Jochen Hahn zog bald schon wieder an der jungen Pilotin vorbei. An dem klaren Doppelsieg des „Die Bullen von Ivecvo Magirus“-Teams gab es aber nichts mehr zu rütteln. Natürlich belegte man auch in der Teamwertung den 1. Platz.

Beim Start des Folgerennens stand Steffi auf Platz sieben, nicht gerade die beste Ausgangsposition für einen Podiumsplatz. Erneut hatte sie dann aber einen tollen Start, nach einer Runde schon drei Plätze gutgemacht und lag wenig später bereits auf der 2. Position. Die Führung hatte MAN-Pilot Sascha Lenz, an ihn versuchte sich die Ammerbucherin dranzuhängen. Doch ihr selbst klebte der Mercedes des zweifachen Europameisters Norbert Kiss fast an der Stoßstange. Der Ungar ist bekannt dafür, dass er schon recht robust zu Werke geht, wenn er überholen will. Allerdings kam es dann ganz anders. Norbert Kiss wurde von dem Buggyra Freightliner-Piloten Adam Lacko geschluckt, anschließend setzte der Tscheche zum Angriff auf Steffi an. Doch die Iveco-Pilotin parierte jede Attacke und brachte ihren zweiten Platz schließlich noch mit 3 Zehntel Vorsprung über die Ziellinie.

Auch „Die Bullen von Iveco Magirus“ kamen in der Teamwertung auf den 2. Podiumsplatz. Am Sonntagmorgen erreichte Steffi schließlich in der SuperPole Startplatz fünf. Doch einmal mehr hatte sie im anschließenden Rennen ein Superstart. Ganz vorn hatte sich Jochen Hahn gleich etwas abgesetzt, dahinter lagen die beiden Ivecos von René Reinert und Steffi. Erneut hatte die Ammerbucherin Buggyra-Pilot Adam Lacko im Nacken hängen, und der machte wieder ständig heftig Druck. Dem hielt aber die Iveco-Pilotin – wie schon am Tag zuvor – bis zur Zieldurchfahrt bestens stand. Allerdings war ihr Vorsprung diesmal noch knapper – um gerade mal 16 Hundertstel verwies sie Adam Lacko auf den 4. Platz.

Und auch diesmal ging die Teamwertung wieder eindeutig an „Die Bullen vom Ivecvo Magirus“. Im letzten Rennen des Wochenendes hatte sich gleich eine lange RaceTruck-Reihe gebildet, und Steffi steckte mittendrin. Die Trucks sind einfach zu ausgeglichen, als dass man mal so locker vorbeiziehen könnte. Größeres Risiko wollte von den Verfolgern wohl niemand mehr eingehen, auch die Iveco Pilotin nicht. Sie gab sich so mit dem 5. Platz zufrieden. Für „die Bullen von Iveco Magirus“ gab es abermals einen Platz auf dem Podium, diesmal den dritten. In nicht einmal zwei Wochen, vom 19. bis 21. Juli, steht für Steffi das Heimrennen an, der Truck Grand Prix am Nürburgring.

 

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